Aufrecht
Lebenszeit
Orangenseele
Die Seele, …
eine Sein ohne Worte, …
war da, vor Allem…. schon im Nichts
…ich presse Orangen aus;
der Saft kühl, fruchtig sauer und doch süß;
die Farbe – beinahe wie Burgunder – …
das Aroma – nur durch Erinnerungen zu beschreiben;
Erinnerungen an andere Gerüche, an Ähnliches …
das ganz und gar unfassbare,
unbeschreibliche,
das Geschehen, das keine Worte hat und findet; …
ES … breitet sich aus,
füllt den Mundraum aus und …
sonderbares Leben – nicht eingedrungen; hereingelassen –
breitet sich aus …
ES … füll mich aus,
belebt mich sonderbar;
all die enthaltenen Materie verlässt mich schon bald wieder
Was bleibt ist die Seele eines Wunders;
eines Wunders, einer Sonne ähnlich,
das wir schlicht Orange heißen
Es ist das Bewusstsein der Orange, das mich …
beschenkt mit neuen, unbekannten, harmonischen Schwingungen
Ich bin reicher als je zuvor;
eine göttliche Frucht,
eine Orange,
hat ihr Lied mit mir geteilt,
mir ihr Wunder geschenkt
und im ewigen Kreislauf
werde ich sie wiedererkennen,
denn sie hat sich mir offenbart
Uferlos
Sag …. wie schwer können die Tränen sein – die du wohl um die liebe, um die Liebe hast geweint
Bist … du schon erstickt an einem Worte – dass, wie du sicher fühltest, ganz anders war gemeint
Willst dich an etwas halten – einen Strohalm – suchst die spur im Sand
soweit das Auge reicht kein Abdruck mehr zu sehn – nur glattgespülter Strand
Und wenn das Morgenrot – so schön wie je zuvor – erwärm all jene, die das Glück verband
entfacht’s in dir erneut die alte Sehnsucht – zerrissen starrst du auf die leere Hand
Weine sie – die Träne – such sie nicht zu fangen – schau nicht hinterher
das schaffst du nicht – die kleinste Träne – wiegt viel schwerer – als das ganze Meer
Sag …. wie schwer nur können deine Schuhe sein – so sie dich tragen von der Liebe, von der Liebe nun dahin
Bist …. du schon gestrauchelt – ohne jeden Grund, wenn jeder Stolperstein entsteht allein in deinem Sinn
Willst dich an etwas halten – gestern war doch da noch eine Hand
soweit du greifen kannst umhüllt dich Leere nur – jede Kontur verschwand
Und im Mondenschein – so schön wie je zuvor – Musik und Kerzenlicht die Liebe ziert
ergreift dich wieder seine kalte Hand – und du kannst nicht verhindern, dass dein Blut zu Eis gefriert
Weine sie – die Tränen – such sie nicht zu fangen – schau nicht hinterher
das schaffst du nicht – die kleinste Träne – wiegt viel schwerer – als das ganze Meer
Weine sie – die Tränen – spür die Wärme – lass dich einfach gehn
vielleicht wird vor 100.000 Tränen auch das Eis nicht mehr bestehn
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- 27 Names for Tears (shazzietelo.wordpress.com)
Glücksgefühle…
Wunderschön, das Denken, das Ich, relativiert zum „leeren Bewusstsein“, dem Selbst, welches nicht des Denkens bedarf, die Seele zu schauen.
Á.M. Perezáno ∙ Autorenwebsite
Die Grenzen sind aufgehoben. Wir atmen nicht mehr. Dir ist, als umfassten deine Schwingen die Sphären allen Lebens. Ausgenommen: die Weltenreisenden.
Mit dem Kosmos in die Zeit ragen, die uns äußerlich trägt. Im Innern die reine Schau. Du spürst, wie sich alles in Kälte verwandelt. Regen füllt die Ebenen, und alles ist der verlängerte Ansatz deines leeren Bewusstseins. Seidenfäden balancieren durch den Vorhof meiner Sehnsucht. Schwingen ohne Wellenmuster, verformen sich, wachen zusammengefasst. Mit ferneren Fäden eins – und doch fühlen sie einander nicht.
Aus der Leere kletternde Ideen, die nur Deutungen sind. Wahre Erfahrung bleibt verbindungslos. Und so zeigen meine Bücher bloß, was uns gerade ausmacht. Hingeneigt im Kursiven nächtigen Buchstaben. Ihre Mienen noch blasser als das gekräuselte Papier.
Im falben Klirren der Nacht stehen Orte. Draußen: die Dinge, die wir liebten…
Meer der Zeit (kurz)
Rosenmorgen
kaum spürbar und unendlich nah
nichtmal ein windhauch – winzig zart
dabei so intensiv – wie fesseln
die bei der kleinsten gegenwehr sich rasch erneuern
erschrick nicht – heische nicht danach
die dornen reißen dich in stücke
ist deine antwort auf des grußes sanftheit
und seiner grenzenlosen unschuld wenig würdig
so bleib nur ruhig – nur dem sinn gebührt der Raum
lass ihn herein – den Duft der der Rosen
der dich begleitet hat durch deinen Traum
und nur ganz sanft – kaum spürbar – dafst du ihn liebkosen








