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Aufrecht


Den Mund der die Wahrheit spricht,
     vermagst Du nur schwer zu erkennen,
     da er sich eher seiner Worte schämt,
     denn sich ihrer zu rühmen.
Den Menschen, der reinen Herzens ist,
     den vermagst Du nur schwer zu erkennen,
     da er sich stets bescheiden bedankt,
     in unserer Mitte sein zu dürfen.
Die Hand, die Dir selbstlos zur Hilfe gereicht,
     vermagst Du nur schwer zu erkennen,
     da sie sich eilends verbirgt,
     noch ehe der Schreck abgeklungen.
Worte !!!

Worte !!! (Photo credit: URBAN ARTefakte)

 

Für Ute


Bewegung

Lebe ich, so bin ich.

Lebe ich gut, so bin ich gut.
Lebe ich mit anderen, so bin ich mit anderen.
Lebe ich in Liebe, so bin ich in Liebe.
Was ich geben kann, ist was ich bin.
Das SEIN ist in ständiger Bewegung.
 

Lebenszeit


Liebe

Liebe (Photo credit: jonasginter)

fernes Licht         –            wie Regentropfen
     sind’s Deine Tränen – die ich spür auf meiner Haut
hör ich Dein Herz ans Fenster klopfen
     Sehnsucht hat erreicht    –     was erst ich nicht mich traut‘
lass Dich rein    –    und nehm‘ Dich in den Arm
     ein Lied – ein Rausch der beide uns umfängt
Küss Dir die tränen fort   –    uns wird ganz warm
     da unserer Seel die liebe ward geschenkt

 

 
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Verfasst von - 19. April 2012 in Liebe, Sehnsucht

 

Orangenseele


oranges

oranges (Photo credit: WGyuri)

‎Die Seele, …
eine Sein ohne Worte, …
war da, vor Allem…. schon im Nichts
…ich presse Orangen aus;
der Saft kühl, fruchtig sauer und doch süß;
die Farbe – beinahe wie Burgunder – …
das Aroma – nur durch Erinnerungen zu beschreiben;
Erinnerungen an andere Gerüche, an Ähnliches …

das ganz und gar unfassbare,
unbeschreibliche,
das Geschehen, das keine Worte hat und findet; …
ES … breitet sich aus,
füllt den Mundraum aus und …
sonderbares Leben – nicht eingedrungen; hereingelassen –
breitet sich aus …
ES … füll mich aus,
belebt mich sonderbar;
all die enthaltenen Materie verlässt mich schon bald wieder

Was bleibt ist die Seele eines Wunders;
eines Wunders, einer Sonne ähnlich,
das wir schlicht Orange heißen
Es ist das Bewusstsein der Orange, das mich …
beschenkt mit neuen, unbekannten, harmonischen Schwingungen
Ich bin reicher als je zuvor;
eine göttliche Frucht,
eine Orange,
hat ihr Lied mit mir geteilt,
mir ihr Wunder geschenkt
und im ewigen Kreislauf
werde ich sie wiedererkennen,
denn sie hat sich mir offenbart

Orange collection

Orange collection (Photo credit: Eva the Weaver)

 

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Uferlos


Sag …. wie schwer können die Tränen sein – die du wohl um die liebe, um die Liebe hast geweint

ehrenWORT: Abdruck

ehrenWORT: Abdruck (Photo credit: wortmeer)

Bist … du schon erstickt an einem Worte – dass, wie du sicher fühltest, ganz anders war gemeint

Willst dich an etwas halten – einen Strohalm – suchst die spur im Sand
soweit das Auge reicht kein Abdruck mehr zu sehn – nur glattgespülter Strand

Und wenn das Morgenrot – so schön wie je zuvor – erwärm all jene, die das Glück verband
entfacht’s in dir erneut die alte Sehnsucht – zerrissen starrst du auf die leere Hand

Weine sie – die Träne – such sie nicht zu fangen – schau nicht hinterher
das schaffst du nicht – die kleinste Träne – wiegt viel schwerer – als das ganze Meer

Sag …. wie schwer nur können deine Schuhe sein – so sie dich tragen von der Liebe, von der Liebe nun dahin
Bist …. du schon gestrauchelt – ohne jeden Grund, wenn jeder Stolperstein entsteht allein in deinem Sinn

Willst dich an etwas halten – gestern war doch da noch eine Hand
soweit du greifen kannst umhüllt dich Leere nur  – jede Kontur verschwand

Und im Mondenschein – so schön wie je zuvor – Musik und Kerzenlicht die Liebe ziert
ergreift dich wieder seine kalte Hand – und du kannst nicht verhindern, dass dein Blut zu Eis gefriert

Weine sie – die Tränen – such sie nicht zu fangen – schau nicht hinterher
das schaffst du nicht – die kleinste Träne – wiegt viel schwerer – als das ganze Meer

Weine sie – die Tränen – spür die Wärme – lass dich einfach gehn
vielleicht wird vor 100.000 Tränen auch das Eis nicht mehr bestehn

 
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Verfasst von - 24. März 2012 in Liebe, Sehnsucht

 

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Kurzmitteilung

Infinity

Infinity (Photo credit: bellatujewelry)

Glücksgefühle

ein warmer Windhauch – Sonnenstrahlen
…der Quell des Lebens streichels – sanft nur – meine Haut
für uns’re Glückgefühle – müssen wir nicht zahlen
…SIND aus uns selbst heraus und nicht auf Sand gebaut
fühlst Du den zarten Schmerz, den uns’re Sorgen uns bereiten
…wie wird es weitergeh’n – wo werd ich einmal SEIN
ich weiß, mein Geist wird wohl auch morgen noch bestreiten
…dass die Unendlichkeit steht ÜBER allem Schein

Glücksgefühle…

 

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Wunderschön, das Denken, das Ich, relativiert zum „leeren Bewusstsein“, dem Selbst, welches nicht des Denkens bedarf, die Seele zu schauen.

Avatar von Lebensmelodie – A.M. PerezánoÁ.M. Perezáno ∙ Autorenwebsite

Die Grenzen sind aufgehoben. Wir atmen nicht mehr. Dir ist, als umfassten deine Schwingen die Sphären allen Lebens. Ausgenommen: die Weltenreisenden.
Mit dem Kosmos in die Zeit ragen, die uns äußerlich trägt. Im Innern die reine Schau. Du spürst, wie sich alles in Kälte verwandelt. Regen füllt die Ebenen, und alles ist der verlängerte Ansatz deines leeren Bewusstseins. Seidenfäden balancieren durch den Vorhof meiner Sehnsucht. Schwingen ohne Wellenmuster, verformen sich, wachen zusammengefasst. Mit ferneren Fäden eins – und doch fühlen sie einander nicht.
Aus der Leere kletternde Ideen, die nur Deutungen sind. Wahre Erfahrung bleibt verbindungslos. Und so zeigen meine Bücher bloß, was uns gerade ausmacht. Hingeneigt im Kursiven nächtigen Buchstaben. Ihre Mienen noch blasser als das gekräuselte Papier.
Im falben Klirren der Nacht stehen Orte. Draußen: die Dinge, die wir liebten…

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Verfasst von - 24. Februar 2012 in Allgemein

 

…wo die Blogcasts und Songs gemacht werden


http://youtu.be/DvGHTP4VdYk

 

 

 
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Verfasst von - 24. Februar 2012 in Allgemein

 

Meer der Zeit (kurz)


Old people HDR alte Menschen Leute

Image by Wanderlinse via Flickr

alles fließt und wandelt sich

das Meer der Zeit hat immer Flut
Menschen finden – trennen sich
was auch kommt wird gut
.
ach liebe Zeit, wie bist Du mir gewogen
und aller Atem den ich eingesogen
der schenkte mir so unermesslich viel
du läßt mich Wege finden und das Ziel
.
Mit freunden nehme ich mein Schicksal an
und jeder Morgen wird ein Wunder sein
so lang ich lebe oder denken kann
lass ich die Liebe in mein Herz hinein
 

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Rosenmorgen


kaum  spürbar und unendlich nah

Rosen

Image by az1172 via Flickr

nichtmal ein windhauch – winzig zart
dabei so intensiv – wie fesseln
die bei der kleinsten gegenwehr sich rasch erneuern

erschrick nicht – heische nicht danach
die dornen reißen dich in stücke
ist deine antwort auf des grußes sanftheit
und seiner grenzenlosen unschuld wenig würdig

so bleib nur ruhig – nur dem sinn gebührt der Raum
lass ihn herein – den Duft der der Rosen
der dich begleitet hat durch deinen Traum
und nur ganz sanft – kaum spürbar – dafst du ihn liebkosen

 
 

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