RSS

Sommertag


Vor wieviel Stunden – die vergangen scheinen
weiß ich doch kaum mehr, vor wie vielen Jahren
konnte ich leben, lieben, lachen, weinen
durfte an deiner Hand die Welt erfahren
du warst mein Sommertag

An jedem wunderschönen neuen Morgen
vom Licht getragen und vom frischen Wind
war ich an deiner Seite stets geborgen
aus ganzem Herzen dein geliebtes Kind
du warst mein Sommertag

Erfüllte Jahre durfte ich erleben
ich wusste immer, du bist nah bei mir
vermöchte ich am End‘ nur eines geben
dann wärst du heute und für immer hier
du wärst mein Sommertag

Nun da der Himmel dich mir fortgenommen
allein auf mich gestellt im Leben steh’n
ich hab‘ so vieles von dir mitbekommen
im Herzen bei dir wird es weitergeh’n
du bist mein Sommertag

 

 

Advertisements
 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 19. Juli 2016 in Allgemein

 

Lächel doch einfach


Wenn du früh am Morgen aus dem Schlaf erwachst – lächel doch einfach
hast du‘s gern wenn Dich dein Spiegelbild anlacht – lächel doch einfach
Hast Du Freundlichkeit auch schon beim Frühstück gern
komm und strahle wie der allerschönste Stern
– lächel und Dein Tag wir einfach gut

Lächeln ist wie Schokolade   –   wie bei heißer Sonne Limonade
Lächeln macht uns Menschen froh   –   und die Tiere sowieso
Lächeln ist ja so gesund   –   lächeln macht ´nen schönen Mund
Lächeln ist wie Sonnenschein   –   lässt und Freunde sein

Wenn Du einmal mit dem falschen Bein aufstehst   –   lächel doch einfach
Wenn Du mal gar nicht gerne in die Arbeit gehst   –   lächel doch einfach
Wenn Du  wieder   mal   den letzten Bus verpasst
und Du so richtig übel schlechte Laune hast
– lächel,   dann wird alles wieder gut

Wenn Dein Schlüssel von innen in der Türe steckt, – lächel doch einfach
Wenn Dein Auto grad wieder an der Ampel verreckt, – lächel doch einfach
Schreib dein Liebster Dir grade einen Abschiedsbrief
und geht sowieso heut wieder alles schief
– lächel, dann wird alles wieder gut

Geht Dein Sohn zum ersten Mal mit einem Mädchen aus, – lächel doch einfach
Kommt die Tochter gerade viel zu spät nach Haus, – lächel doch einfach
Wenn die Kinder ihre eig’nen Wege ge‘hn
..woll’n  Dich nur noch jeden 2-ten Sonntag seh‘n
– Lächel dann wird alles wieder gut

Lächeln ist wie ‚ne Geburtstagsfeier     –   wie am Sonntagmorgen weiche Frühstückseier
Lächeln ist Dein Yogameister   –   gegen jeden Scheibenkleister
Lächeln lässt die Augen strahlen   –   heilt Dich von den dümmsten Qualen
Lächeln mach ‚nen schönen Mund   –   lächeln ist gesund

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 14. Mai 2016 in Freude, Gedichte, Hoffnung

 
Bild

Mein Gott,…


 

Mein Gott, was soll ich schon machen…Freude und Nachbarschaft; ein sOMMERMÄRCHEN
Ich liebe die Welt, auch wenn sie schlecht zu mir ist

inmitten unzähliger Heuchelei sag ich was ich denke
oft wehre ich mich nicht, weil Gewalt sonst unvermeidbar wäre

im Meer des Eigennutzes gebe ich mit Freude alles was ich habe
Ich mag Gerechtigkeit, auch wenn sie schwerer als Gold zu finden ist

ich wünschte, Gepetto könnte sich um die Nasen der Lügner kümmern.

 

 

Erfinder in der Bade-Hitz’….


Und wie ich so im Bade sitz
   genieße wohlig diese Hitz
     da kommt mit so ein Geistesblitz
ich dachte erst: das ist ein Witz
   da merk ich plötzlich, wie ich schwitz
       und senkrecht in der Wanne sitz
worauf ich meinen Bleistift spitz
    gleich alles in mein Büchlein ritz
         und schick’s Professor Wadewitz
von all‘ meinen Ideen-Hits
     die ich zumeist beim Baden schnitz
          bringt Dies im Aufsichtsrat nen Sitz
     ! kein Witz !
 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 9. Oktober 2015 in Allgemein

 

nun will ich Tanzen


warum, wieso – ach, so viele Fragen dringen Lauthals in uns ein
am Straßenrand ein alter geigenspieler – Zauber erklingt auf seinem Bett aus Stein

doch nur der andren Augen sehn ein wenig Glück

und ich will tanzen – und mich im winde drehn
komm doch und tanz mit mir ein kleines Stück
spür dein Hand an mir – hör deinen Atem
und alles Leben kommt zu mir zurück

offen, frei sein und geradeaus – mach kein Geheimnis aus des Lebens Lauf
doch mein Traum ist noch lang nicht ausgeträumt – glaub an stets neue wunder – geb nicht auf

eifrige Hände – schaffen wirken mit Geschick

und ich will tanzen – will mich mich im Winde drehn
und immer sehn ich mich nach deinem Blick
spür deine Hand an mir – hör deinen Atem
doch liegt das Glück nun schon so weit zurück

komm Geigenspieler, spiel ein Stück für mich; in deinem Zauberklang will ich mich drehen
lass mir dein Saitenspiel singen vom Glück; so wird mein Sinn zu andren Ufern wehen

so mancher Fuß schon – kehrte nimmermehr zurück

ja, ich will tanzen – will mich im winde drehn
und all der klang deiner geige sprengt
all das was von mir geht – was ich nicht halten kann
und all die sehnsucht die mich bedrängt

Violism

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 26. Juni 2015 in Allgemein

 

Ungewissheit


Wie Jahre zäh vergeht die Zeit
was war der Sinn;
was war noch gleich zu tun
nur Tage – ein Ewigkeit
steckst grad in Bett und Schuh´n
um doch nicht auszuruh´n
und Ungewissheit macht sich breit
 
noch abzuwarten was geschieht
noch in Gedanken –
schon an einem andern Ort
und ob man sich je wiedersieht
ob je gesprochen wird das letzte Wort
schon eingeholt – wovor man flieht
 
der Weg nun keine Richtung hat
und keinen Ortseingang
die einzge Karte ist verwischt und alt
nur einfach vorwärts gehen
mit Auf und Untergang
von Fremde nur umgeben
und suchend nach dem Spalt
der – hoffst du – nicht veborgen bleibt,
ein Leben lang

Time is out

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 26. Juni 2015 in Allgemein

 

Lebenslinie


Erinnerungen – schon verblasst und grau wie kalte Winternebelschwaden
und doch – dein Leben – das du warst – du bist – zeigt „sein“ Gesicht mit sanfter Klarheit
und alle Liebe abgeschnitten
So zwingst du dich – nur selten noch an ihn zu denken – dein Lächeln hinter den Fassaden
lässt alle schwermut unerkannt – ach kennte er ein Wenig nur auch deine Wahrheit
du wirst ihn immer wieder bitten

nicht mehr so weit ist nun der Tag, der dominant der Trennung mehr Gewicht verleiht

Er wird wohl bei dir bleiben – er bindet dir aus Stacheldraht ein Schleifchen um dein Herz
subtiles Schweigen – manche Botschaft – die immer treffet dich aus dritter Hand
die Schatten werden länger
Dein eignes Kino ohne happy end – kein Hinweis auf den Wendepunkt beendet deinen Schmerz
lässt du auch alles los – es ändert nichts – du bist ihm wohl schon bald nicht mehr bekannt
der Horizont wird enger

hier ist es nun – dein eignes Leben – das vom Balast des „Eltern seins“ befreit

Man sagt die Zeit heilt alle Wunden – mag sein – dass einst auch deine Seele dir wird frieden schenken
so dass du ungetrübt all der vergang’nen Pein – auf Blumen träumst im warmen Sommerregen
wohldenn dir täglich eine Träne bleibt
dereinst ist er aus dir hervorgegangen – weshalb dein Herz auf ewig lässt dich an ihn denken
es lässt dich fragen hoffen allezeit – ob es ihm gut geht und er glücklich ist auf seinen Wegen
ob er dir jemals ein paar Worte schreibt

wohin der Wind ihn treiben mag – wird deine Liebe ihn begleiten – für alle Zeit

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 3. März 2015 in Allgemein

 
 
%d Bloggern gefällt das: